Gottesdienste Das „Josefinum" Pfarrblatt-Archiv Service der drei Pfarren Predigten 2011 Foto - Galerie Unsere Kirchen Orte u. Partner + Links Gästebuch FEWO Pfarrhof Altaussee

Das „Josefinum"

Die Kreuzschwestern stellen sich vor:


Außenansicht des generalsanierten Josefinums

AUS UNSERER CHRONIK:
1870:

Um der herrschenden sozialen Not abzuhelfen, erbat der damalige Kaplan Wöhr von Bad Aussee die Hilfe durch Kreuzschwestern. Zwei Schwestern von Ingenbohl (Schweiz) kamen im Auftrag ihrer Ordensgemeinschaft und begannen mit der Führung der sog. „Bewahranstalt" für vorschulpflichtige Kinder und einer „Arbeitsschule" für Kinder von Salinenarbeitern.
1875:

In kurzer Zeit wurde die Arbeit der Schwestern immer umfangreicher. Zur gefragten Hauskrankenpflege kam sehr bald Musik-, Klavier- und Zitherunterricht dazu.
Die jährliche Winterausspeisung in der sog. „Suppenküche" mit etwa 130 Portionen täglich wurde ebenfalls von den Kreuzschwestern übernommen.
1885:
„War die Bevölkerung anfangs auch voreingenommen, so sind die Schwestern bereits zur Zeit des Todes ihrer Schützerin und Gönnerin, Gräfin Meran, sehr angesehen und beliebt."
(Zitat Chronik)
1893:

Mehr als 250 Kinder besuchen den Kindergarten, ebenso viele die Arbeitsschule. 14 Schwestern sind im Einsatz. Eine Erweiterung des Josefinums ist unumgänglich.
1897:
Während einer verheerenden Hochwasserkatastrophe im August bietet das Schwesternhaus vielen Betroffenen Hilfe und Herberge.
1945:
„Die Österreichische Fahne weht wieder. Am 15.5. erhalten die Schwestern die Schlüssel zurück und eröffnen den Kindergarten wieder."
(Zitat Chronik)
1970:

Ein Fest des Dankes an Gott und die Menschen: 100 Jahre Kreuzschwestern im Josefinum. Durch den Ankauf des Nachbarhauses kann aus Mitteln der Provinz ein Zubau in Angriff genommen werden.
2000:
Mit Zuversicht wollen die Kreuzschwestern trotz gegebener Schwierigkeiten und zunehmendem Schwesternmangel das vor 130 Jahren begonnene Werk in Bad Aussee in das neue Jahrtausend führen.

2004 bis 2006:
Mit Mitteln der Provinz Steiermark/Kärnten wird in drei Bauabschnitten eine „sanfte Generalsanierung" durchgeführt, die dem Josefinum ein neues Aussehen verleiht.
(aus der Chronik - stark gekürzt)

Das Josefinum heute:

Das „Josefinum" in Bad Aussee ist auch heute eine Niederlassung der Kreuzschwestern der Provinz Steiermark/Kärnten mit dem Sitz der Provinzleitung in Graz.

Es bietet heute:
1. einen zweigruppigen Kindergarten an:

Jede Gruppe wird von einer geprüften Kindergartenpädagogin und einer ausgebildeten Kinderbetreuerin begleitet. Das Kindergartenteam sieht seine Arbeit als pädagogischen und sozialen Auftrag zur Unterstützung und Entlastung der Arbeit des Elternhauses.
Die Vermittlung christlicher Werte ist Anliegen und Bedürfnis.
Das gemeinsame Gestalten von Feiern und Festen im Kirchenjahr und im Jahreskreis eröffnet Wege zu Gott, stärkt die Gemeinschaft und schafft ein Bewusstsein für christliche Festkultur. Die Orientierung an christlichen Werten ist eine gute Grundlage für eine positive Lebensbewältigung.

2. eine Frühstückspension für Gäste an:

Alles was das Ausseerland zu bieten hat - die herrliche Berg- und Seenlandschaft, vielfältige kulturelle, geistige und geistliche Angebote, kann den Gästen ganzheitliche Erholung für Leib und Seele bringen.

Das Josefinum bietet dazu eine einfache, aber angenehme und kostengünstige Frühstückspension an.

Es verfügt über:
7 DZ mit DU, WC
2 EZ mit DU, WC
5 EZ mit DU - WC in Zimmernähe im Stockwerk

In einem hellen und einladend gedeckten Raum wird den Gästen ein einfaches, aber reichhaltiges erweitertes Frühstück angeboten.

Außerdem stehen den Gästen zur Verfügung:
ein Personenlift, Aufenthaltsräume mit einer kleinen Bücherei und Fernsehgeräten (SAT-Anschluss), eine Hauskapelle, die zu stillem Verweilen einladet, ein Gästegarten und überdachte PKW-Abstellplätze.

Die Gemeinschaft der Kreuzschwestern:

Derzeit sind wir acht Schwestern, die bewusst daran arbeiten, immer mehr eine geistliche Gemeinschaft zu werden. Als solche wollen wir aus dem Wort und dem Geist Gottes leben und wirken.

Unser Sein als Barmherzige Schwestern gibt unserem Tun die Kraft. Unser Tun soll von unserem Sein geprägt werden.

Es ist uns wichtig, nicht nur für die Menschen etwas zu tun; wir wollen mit ihnen sein.

Außerdem ist es uns sehr wichtig, im konkreten Leben der Pfarrgemeinde lebendig und aktiv präsent zu sein.