"Der perfekte Pfarrer"

 

In einem Kalender hat es einmal die Beschreibung eines perfekten Pfarrers gegeben:

Der perfekte Pfarrer predigt über alles, aber nie über 10 Minuten. Er verurteilt die Sünde, tut aber niemandem weh. Er arbeitet von 8 Uhr in der Früh bis um Mitternacht.

Der perfekte Pfarrer verdient wöchentlich 200 Euro,  die Hälfte davon gibt er für gute Zwecke weiter. Er schaut, dass er immer ordentlich angezogen ist, ein neues Auto fährt und gute Bücher zu seiner Weiterbildung kauft.

Er ist 30, hat aber die Erfahrung eines 60jährigen.

Vor allen Dingen aber schaut er gut aus. So gewinnt er leichter das Herz der Frauen für die Mitarbeit in der Pfarre. Bald werden auch die eifersüchtigen Männer wieder ihre Schritte in die Kirche lenken…

Der perfekte Pfarrer kümmert sich ganz besonders um die Kinder und Jugendlichen und verbringt die meiste Zeit mit den Alten und Einsamen.

Er hat für alle ein Lächeln und ein gutes Wort. Täglich macht er an die 15 Hausbesuche und ist jederzeit in der Pfarrkanzlei erreichbar. Keine Sitzung lässt er aus, bei jedem Fest ist er gerne und selbstverständlich dabei...

Der perfekte Pfarrer hat immer Zeit für die Pfarrgemeinderäte, für den Wirtschaftsrat und alle anderen Ausschüsse. Er versäumt keine Sitzung und geht auch den Ausgetretenen nach...

Und so weiter und so fort.

Der letzte Satz dieser Beschreibung lautet schließlich:

 

Den perfekten Pfarrer gibt es immer nur in der Nachbarpfarre!